Wie Sie im öffentlichen WLAN sicher bleiben

Posted by Tobias Eichenseer Wed, 02 Sep 2015 07:11:00 GMT

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Die Bezeichnung “Gratis WLAN” hängt schon fast wie ein Köder im Schaufenster von Cafés, Restaurants und anderen öffentlichen Einrichtungen. Aber verbunden mit diesem Köder ist ein mit Risiken bewehrter, spitzer Haken. Wenn Sie anbeißen wollen, sollten Sie sich in Acht nehmen. Hier sind unsere Tipps zum sicheren Überqueren der trügerischen Gewässer des kostenlosen WLANs.

Überprüfen Sie den Netzwerk-Namen
Ein bekanntes Sprichwort sagt, “Nichts im Leben ist umsonst“. Netzwerknamen wie „kostenloses WLAN“ klingen verlockend; Sie sollten aber ihre Legitimität überprüfen, bevor Sie sich damit verbinden. Viele Cafés  und Restaurants haben Schilder, auf denen Passwort und Name des Netzwerkes stehen. Diesen Namen sollten Sie sich immer von einem Angestellten bestätigen lassen, bevor Sie sich in ein kostenloses WLAN einwählen. Für Hacker ist es sehr einfach, Man in the Middle-Angriffe durchzuführen, indem sie ein „falsches“ bzw. manipuliertes Netzwerk erstellen – mit Namen wie „kostenloses öffentliches WLAN“ oder einer Namensvariation der Örtlichkeit. Grundsätzlich gilt: Erst prüfen, dann verbinden.

Vergessen Sie das Netzwerk
Wenn Sie mit dem Surfen fertig sind, sorgen Sie dafür, dass ihr Gerät das Netzwerk wieder vergisst. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie sich von allen Seiten und Diensten ausloggen. Anschließend sagen Sie Ihrem Gerät über die Einstellungen, dass es das Netzwerk vergessen soll. So stellen Sie sicher, dass sich Ihr Mobilgerät nicht automatisch wieder mit dem Netzwerk verbindet, wenn Sie das nächste Mal wieder in dessen Reichweite sind. Wenn Sie unbedingt Onlinebanking im öffentlichen WLAN nutzen müssen, sollten Sie die App nachher nicht einfach nur schließen. Loggen Sie sich vorher unbedingt von der App oder Website aus. Danach können Sie die App schließen und das Netzwerk vergessen.

Aktivieren Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung
Im Gegensatz zur 1-Faktor-Authentifizierung, bei der man einfach Benutzername und Passwort eingibt, setzt die 2-Faktor-Authentifizierung eine weitere Sicherungs-Schicht voraus, bevor Sie ihr Profil nutzen können. Diese zusätzliche Schicht besteht üblicherweise aus etwas, das Sie wissen (z.B. PIN), das Sie haben (z.B. Ihre EC-Karte) oder etwas, das Sie sind, also biometrische Daten. Beispiele hierfür wären Ihr Fingerabdruck oder eine Authentifizierung über Ihre Stimme. Bestimmte Dienste wie Google Mail, Twitter und Facebook unterstützen schon seit längerem die 2-Faktor-Authentifizierung. Es ist sehr empfehlenswert, diese zusätzliche Sicherungs-Schicht zu nutzen; dann bringt es dem Hacker auch nichts, wenn er Ihr Passwort an einem öffentlichen WLAN abgreift. Außerdem sollten Sie unterschiedliche Login-Daten für die verschiedenen Dienste, Plattformen und Apps benutzen.

Verwenden Sie eine VPN-Lösung
Wenn Sie sicher im Web surfen wollen, können Sie mit einem virtuellen, privaten Netzwerk (VPN) nichts falsch machen. Der VPN Client hält Eindringlinge davon ab, Ihre Daten und Eingaben abgreifen zu können, indem er den Datenstrom zwischen Ihrem Gerät und dem VPN-Server verschlüsselt. Üblicherweise brauchen Sie für die Nutzung einer modernen VPN-Lösung weder zusätzliche Software noch Hardware. Die Einrichtung ist einfach. Wir von HOB bieten VPN-Lösungen für Unternehmen an, die den Anforderungen Ihres Unternehmens entsprechen und mit ihnen wachsen. Schauen Sie auf unserer Website nach, welche Vorteile HOB RD VPN für Sie und Ihr Unternehmen bietet.

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