Versicherungsschutz gegen Cyberangriffe

Posted by Stefanie Kober Wed, 20 May 2015 05:47:00 GMT

Cyber Insurance Security

Es gibt zahlreiche Beispiele für negative Auswirkungen von Cyberangriffen auf Unternehmen. Angriffe von außerhalb führen nicht nur zu einem Verlust von Vertrauen, sondern können auch zum permanenten Verlust von wertvollem intellektuellen Eigentums führen. Zudem stehen oftmals sensible Kundendaten auf dem Spiel. Da Unternehmen im Falle eines erfolgreichen Cyberangriffs immer mit Störungen der Arbeitsprozesse rechnen muss, sind Angriffe auch immer mit erheblichen finanziellen Verlusten verbunden.

Mittlerweile ist es bekannt, dass Cyberangriffe höhere Schäden verursachen, als klassische Versicherungsfälle, wie Feuer, Naturkatastrophen oder auch Diebstähle. Auch wenn sich die meisten Unternehmen über die negativen Konsequenzen von Cyberangriffen bewusst sind, zögern viele, sich über eine spezielle Versicherung gegen Cyberangriffe ausreichend abzusichern. Aus einem Bericht in der Financial Times geht beispielsweise hervor, dass Unternehmen um einen Faktor von 5 überschätzen, wie gut sie im Falle eines Cyberangriffes abgesichert sind.

Diese Unwissenheit hat negative Auswirkungen auf die versicherungsnehmenden Unternehmen, aber auch auf die Versicherer. Diese haben Schwierigkeiten für Kunden ein optimales Angebot zu schnüren, da sie kaum Möglichkeiten haben, gute und schlechte Risiken voneinander zu unterscheiden und zu trennen. Das Ergebnis: Versicherungsbeiträge für eine „Cyber Versicherung“ sind ungefähr sechsmal teurer als eine normale Sachversicherung. Damit sich die Beiträge auf einem vernünftigen Niveau einpendeln sind Unternehmen und Versicherer dazu verpflichtet, enger zusammenzuarbeiten und mehr Studien zu diesem Thema durchzuführen.

Für CEOs oder leitende Angestellte haben zusätzliche Kosten immer eine abschreckende Wirkung, da diese kurzfristig den Gewinn schmälern. Entsprechend sollten Versicherer darauf achten, dass sich die Beiträge in einem sinnvollen Rahmen bewegen, der individuell an das versicherungsnehmende Unternehmen angepasst werden kann.

Als deutsches Softwareunternehmen, das hochsichere Remote Access Lösungen entwickelt, beschäftigen wir uns regelmäßig mit den Gefahren von Cyberangriffen und wissen, wie wichtig es ist, sich gegen die Risiken zu schützen. Firmen, die Lösungen von HOB nutzen, können sich proaktiv gegen die Gefahren von Cyberangriffen schützen und haben somit automatisch auch eine gute Verhandlungsposition, um mit ihrem Versicherer ein gutes und kostengünstiges Versicherungspaket gegen Cyberangriff zu schnüren.

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Firmenspionage: Eine wachsende Bedrohung für Konzerne

Posted by Stefanie Kober Thu, 07 May 2015 03:43:00 GMT

cybercrime spionage

Es ist eine gängige Geschäftspraxis, intellektuelles Eigentum über das Firmennetzwerk mit Klienten, Mitarbeitern, Freiberuflern und Partnern zu teilen. Unternehmen etablieren zugangsbeschränkte Netzwerke um sicherzustellen, dass ihr intellektuelles Eigentum vor externen Hackern geschützt ist. Doch was, wenn der Kriminelle ein Insider ist? Unglücklicherweise passiert das häufiger, als man denkt – manchmal sogar aus Versehen.
Das funktioniert so: Stellen Sie sich vor, Sie sind ein großes Unternehmen und lagern eine Aufgabe ins Ausland aus. Deswegen übermitteln Sie die für diese Aufgabe benötigten Daten an die Außenstelle. Sobald die Informationen in den Händen Ihrer Partner sind, haben Sie nur noch begrenzte Kontrolle darüber, wer auf sie zugreifen kann.

Laut dem Chief Strategy Officer des Cybersicherheitsunternehmens Bricata ist das der Grund, weshalb: „[…] Sie bei jemandem, den Sie bei einem wichtigen Projekt beschäftigen möchten, die gleichen Prüfungen von Zuverlässigkeit und anderen Faktoren [vornehmen sollten], wie sie für eine Tätigkeit im Staatsdienst erforderlich sind. So tief sollten sie wirklich forschen, denn Sie müssen verstehen, wen Sie da einstellen und wo diese Person herkommt. Natürlich möchten Sie glauben, dass Menschen vertrauenswürdig sind, aber letztendlich haben Sie keine Ahnung, ob das wirklich so ist – bis jemand einen Fehler macht und Ihr geistiges Eigentum futsch ist.“

Sobald eine nicht vertrauenswürdige – oder einfach unachtsame – Person Zugriffsrechte auf Unternehmensinformationen hat, kann sie dem Unternehmen ernsthaften Schaden zufügen.
Aufgrund der Konnektivität und Mobilität moderner Geschäftswelten ist es einfacher als je zuvor, Informationen auf legalem Weg zu beschaffen. Vor wenigen Jahrzehnten noch erforderte der Diebstahl von Unternehmenswissen, also das Duplizieren und Stehlen von wichtigen Informationen, physische Schlüssel, den Zugang zu physischen Akten, das Durchforsten von Papierbergen und den lautstarken Betrieb des Kopierers. Heute kann der gleiche Vorgang mithilfe eines Passworts, etwas Scrollen und ein paar Mausklicks ganz diskret geschehen. Wenn ein Angestellter böswillige Absichten hat, kann er einfach und unauffällig auf die Daten zugreifen, mit denen man den größtmöglichen Schaden für Unternehmen, Kunden, Partner oder Angestellte verursachen kann.

Deswegen sollte – über die Implementierung eines VPN wie HOB RD VPN hinaus – eine Lösung für sicheren Fernzugriff auf Unternehmensressourcen, zum Beispiel HOBLink Mobile, auf Mobilgeräte gespielt werden. Zudem empfiehlt sich eine Lösung für sicheren Zugriff und Authentisierung für Unternehmenshandys und eigene Apps, etwa HOB eSecure SDK. Weiterhein sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter und deren Zugriff auf Unternehmensdaten gründlich überprüfen, um Vertrauenswürdigkeit sicherzustellen.

Es ist beispielsweise ganz einfach, die Zugriffe von Mitarbeitern auf das Firmennetzwerk zu überwachen. Häufiger Zugriff nach der Arbeitszeit oder spät am Abend könnte ein Hinweis auf Fehlverhalten sein. Daten vor Bedrohungen von außen zu schützen ist von größter Bedeutung, aber der Schutz vor internen Angriffen ist genauso wichtig!

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